Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Trari trara, die Post ist da…..

Trari trara, die Post ist da…..

…. also die Post schon. Dieses gute alte Flaggschiff der Brief- und Paketbeförderung.
Also, nicht nur, das die Post ankommt, meistens, nein, die Post ist auch irgendwo in der privaten Unternehmenswelt angekommen.
Nachdem sich der Staat zurückgezogen hatte, zumindest teilweise und das Unternehmen ins Haifischbecken der freien Wirtschaft gleiten ließ, nicht ohne ihm noch den Ballast unzähliger Beamter mit dementsprechender Unkündbarkeit auf den Buckel zu schnallen und nicht ohne mit einer Beteiligung von 20,9% immer noch die staatliche Hand aufzuhalten, scheinen aber bei der Politik die Folgen dieser Privatisierung nicht komplett angekommen zu sein.

Wie sonst wäre es erklärbar, das heute, um mal wieder eine neue Sau durch Dorf zu treiben, ein Aufschrei der Politik unüberhörbar ist.
Worum geht es? Ganz einfach. Die Post erlaubt sich, bei der Entfristung von Arbeitsverträgen auf Dinge wie Krankheitstage und Arbeitseffizienz zu schauen, wie hier und auch anderswo zu lesen ist.
Mithin tut sie also das Gleiche, was alle anderen privaten Unternehmen auch tun, oder tun müssen, wenn sie den Krieg als global player zumindest teilweise gewinnen wollen.
Und das passt Herrn Scholz, seines Zeichens Bundeswirtschaftsminister nun aber garnicht in seinen sooo sozial geprägten großen Plan.
Er will sich darum kümmern. Gut so! Aber erst einmal nur bei der Post. Schlecht so!
Obwohl, es zeugt schon von einem gewissen Grad an Selbstverständnis, wenn man sich im Klaren darüber ist, das Firmen wie Amazon wohl eher müde lächeln, wenn Herr Scholz ……. ja, was auch immer tut.

Fakt ist, wie von Arbeitsrechtlern in Funk, Fernsehen und gedruckter Postille heute immer wieder dargelegt wird, das die Post sich gesetzeskonform verhält.
Was stößt hier auf? Klar, der Teil der „gesetzes“ lautet. Das heißt die Post richtet sich nach den Vorgaben, die Herr Scholz und seine auf manchem Netzhautflecken erblindeten Kolleginnen und Kollegen in die Welt gesetzt haben.

Und nun fragt man sich, das war alles okay, bis es die Post getroffen hat?

Das Fazit daraus kann eigentlich nur wie folgt klingen:

Stuttgart21, der Berliner Flughafen und die Elbphilharmonie und viele andere Beispiele von Steuergeldverschwendung haben unsere deutschen Politikelite offensichtlich die Augen noch nicht weit genug geöffnet.

Liebe Berufspolitiker, Ihr könnt es nicht, Ihr habt es nicht drauf und Ihr lernt es offensichtlich auch nicht.
Eure wirtschaftlichen Führungsqualitäten reichen doch nicht einmal für einen kleinen mitelständischen Betrieb.
Ich entschuldige mich bei unseren hart arbeitenden Mittelständlern, hier geht es nur um einen Größenvergleich!
Deshalb seid Ihr doch auch Berufspolitiker. Eure Mietpreisbremse, ach Gott, auch so ein Thema, ist doch zwischen den Mühlsteinen des Turbokapitalismus zu Staub zerrieben worden.
Während Ihr ein Gesetz entwerft, von der Verabschiedung noch weit entfernt,treffen sich die Wirtschaftsbosse bereits in Konferenzräumen der deutschen Flughäfen, um die beste Umgehungstaktik zu entwerfen.
Und wenn Ihr dann Eure politische Flatulenz als Meilenstein der Geschichte durch die Staatsräume wehen lasst, haben die großen Witschaftslenker schon längst etwas „Vermeidungs-Parfüm“ auf ihr, farblich zum Anzug passendes Einstecktüchlein geträufelt und atmen  nach wie vor die angenehme Luft der Gewinnmaximierung.

Ihr lernt es einfach nicht.

Umso lustiger, wenn Euch Eure eigene Scheiße der Arbeitsvertragsbefristung nun um die Ohren fliegt.

Duckt Euch, da kommt noch mehr …….

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