Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Rauchfrei seit 1785 Tagen.......

Smoke free for 1785 days.......

Autor: Michael

Der Junge muss mal vor die Tür ……

Der Junge muss mal vor die Tür ……

…also, etwas weiter weg als nur um die Ecke.
Und was läge da näher, insbesondere da morgen mein 65er Geburtstag naht und somit in naher Zukunft mit einer Schwächung des Denkapparates und der daran hängenden Datenbank zu rechnen ist, als nicht allzu weit zu fahren und einen „trip down memory lane“ zu machen.

Meine bereits Ende August letzten Jahres erworbene Rennbadewanne hat nach einigen Eingriffen und 2 Bergungen durch den ADAC nun offensichtlich aufgegeben und zickt nicht mehr rum, wenn es um den morgendlichen Start geht.

Also, das Sauerland, also das Hochsauerland erschließt sich meinen trüben Augen als lohnenswertes Ziel.
Und, einige werden es ahnen, wenn schon Hochsauerland, dann bei Donners.
Das ist wie „Heimkommen“.

Also habe ich vor ein paar Tagen über booking.com einfach ad hoc ein Zimmer für 3 Nächte gebucht, um damit über meinen Geburtstag dem Ruhrgebiet zu entfliehen.

Demzufolge, man ahnt es fast, stehe ich heute Mittag fertig gepackt und gespornt vor der Garage, in dem sich die Roadsterbaukunst nach englischem Muster in Deutschland gefertigt befindet.
Nicht ohne ein leichtes Grummeln in der Magengegend zu spüren.
In den letzten knapp 12 Monaten war die Freude über den neuen vierrädrigen Wegbegleiter nicht richtig entstanden. Eher gesundes Misstrauen war der Mindset, mit dem ich in den vergangenen Saisonmonaten vor die Garage getreten bin, nicht wissend, ober die Diva heute anspringt oder nicht.
Sie machte es mir aber auch nicht leicht.
Mal sprang sie gar nicht erst an, mal sprang sie an, blieb dann aber irgendwo stehen, wie der Hinweis: Bis hier und nicht weiter. Gut das ich im ADAC bin aber der ADAC sieht das vermutlich mittlerweile anders.

Gestern hatte ich schon alles gepackt, die offene Saison ob der angesagten Regen- und Temperatur Aussichten mit dem „Aufbau“ des Daches temporär beendet und somit für den nächsten Tag eine angenehme Abreise vorbereitet.

Der heutige Tag ergab sich dann als ausgesprochen angenehm.
Aber der Reihe nach.
Köfferchen gepackt, mehr als ein Köfferchen pass halt nicht rein, ab ins Auto und die paar Meter zur Garage gefahren.
Und dann war er wieder da. Dieser Moment, an dem ich vor dem geschlossenen Garagentor stehe und mich Frage: „Springt die Diva heute an?“.
Und ja, die Dame in Grau metallic ließ sich nicht lange bitten.Nicht zuletzt durch Frank Primaß, ein Experte für Fahrzeuge dieser Art, der freundlicherweise auch nur 15km entfernt seine Werkstatt hat.
Ihm war vor ein paar Tagen, nachdem er schon vorher ein paar Neuteile verbaut hatte, aufgefallen, das beim Starten ein „nervöser Gasfuß“ hilft.
Und ja, das scheint jetzt der Frage des Anspringens einen deutlichen Riegel vorgeschoben zu haben.

Um es etwas abzukürzen……..

Badewanne läuft, TomTom kennt den Weg und Musik kommt aus dem Handy über den Kopfhörer.

Ich vermeide die Autobahn, lasse den Holländer die Bundesstraßen selten und wenn immer möglich die Land- und Kreisstraßen befahren.

Insbesondere nach dem Verlassen des Ruhrgebietes eine Verlustigung aller erster Lajüte, wie Bugs Bunny immer so schön vermerkt.

Das läuft alles prima, bis die Tanknadeln das Aufsuchen einer entsprechenden „Füllstation“ anmahnt.

Man ahnt es, der Tankvorgang reißt mich mit einem Preis von über 60 Euro für 25 Litter Sprit und einen Kaffee etwas aus den Träumen.
Ich gönne mir den Kaffee mit einer Zigarette und denke darüber nach, ob der Ankauf der Rennbadewanne eine gute Entscheidung war.
Die Antwort ist klar, als ich mich wieder ins Cockpit „schraube“, den Motor erfofgreich anlssse und die letzten 30km unter die Räder nehme.

„Ja, scheiß was auf den Spritpreis, die Entscheidung war und ist richtig.“

Die letzten Kilometer verbringe ich auf kleinsten Landstraßen, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Das hatte ich schon länger nicht mehr………..

Angekommen, „schälen“ ich mich aus dem Sitz, greife mir den Becher mit den letzten Resten Kaffee und gönne mir dazu eine Zigarette.

Ich stelle fest, in Personalunion mit einer netten Dame mit Hund, die ich auf dem Parkplatz kennen gelernt habe, das heute Ruhetag ist.
Wir müssen daher Georg per Klingel an die Tür holen.

Und siehe da, auch wenn ich seit mehr als 2 Jahren nicht mehr da war, ich werde noch erkannt.
Es ist also tatsächlich ein wenig wie Heimkommen.

Der Rest ist schnell erzählt.
Zimmer wie immer fabelhaft, abends eine kleine Karte für die Hausgästen, ein paar Warsteiner Blumen im Glas, und ein wirklich nettes Gespräch mit der „Parkplatzdame“ aus Krefeld und einem Paar aus dem Siegerland.

Das nenne ich einen gelungenen Abend.
Ich sah mich eigentlich schon mit meiner Schreibmaschine und einem Pils Gedanken versunken am Tisch sitzen.
Berthold, hat Zeit, seine Gattin ebenfalls und Georg schaut auch vorbei.

Fabelhaft, so kann es bis Mittwoch weitergehen.

In diesem Sinne solles hier genug sein.
Morgen mehr.

Stay tuned……

Und das war es auch schon wieder.

Und das war es auch schon wieder.

Heute geht es nach Hause.
Das Wetter macht es mir morgens aber auch recht einfach. Müsste ich heute nicht unterwegs sein, wäre das ein tag für Wandern, Sport und Sauna.

Mein Navi bietet mir die Strecke nach Hause mit knapp 310km an. Wahlweise nur über die Landstraße, mit 6 Stunden Dauer, oder über die Autobahn mit ähnlicher Distanz aber nur etwas über 3 Stunden Dauer.
Ich entscheide mich für die Landstraße. Es ist schließlich trocken und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Allerdings sind heute die Temperaturen doch eher im herbstlichen Bereich. Wir werden sehen.

Erstmal zahlen, bevor es zum Frühstück geht. Ich erfahre, das meine Entscheidung, mein Zimmer erst bei der Abreise wieder säubern zu lassen mir einen Gutschein von 5€/Tag einbringt und so sind meine Getränke aus der Bar tatsächlich „für lau“. Es freut des Campers Herz.

Die Übernachtung schlägt mit 84€/Tag zu Buche inkl. Frühstück, was ich gerne ob des Preis-Leistungsverhältnisses bezahle.
Wer sich mehr für das Hotel interessiert, hier geht es zur Webseite. Ganz klar für mich eine Adresse die ich mir für spätere Reisen merken werde.

Ich starte gegen 9:30 Uhr, in der Regenpelle. Wer mein gestriges Scharmützel mit dem Wetter gelesen hat, weiß worauf ich hinaus will. Nur die Pelle schafft trockenes Fahren.
Und tatsächlich ist dem auch so. Der Himmel ist zwar bedrohlich dunkel, aber es fällt kein Tropfen.
Ich fahre nach einiger Zeit Richtung Spangdalem und irgendwie triggert der Ortsname, ich kann nur nicht sagen woher. Bis ich an der US-Kaserne vorbei fahre, in der sicher mal mehr los war, die aber offensichtlich noch im Betrieb ist und die, wie man im Netz nachlesen kann Teil der 3. Air Force mit Hauptsitz in Rammstein ist und zur europäischen Air Force gehört. Dammich sind die Amis nahe…….

Während ich aufs Navi schaue, um zu sehen, was hier auf dem Lageplan denn im Bereich der AirBase eigentlich angezeigt wird, fällt mein Blick auf den Straßennamen, den der Routingexperte anzeigt.
Route de Gottfried von Boullion, dem Erfinder der getrockneten Suppenessenz.
Gottfried, geb. ca. 1060, verstorben ebenso ca. 1100, hat ja, wie sicher vielen bekannt ist, die sich mit unnützem historischem Wissen beschäftigen, sein Leben der gekörnten und getrockneten Essenz von Suppensud gewidmet, deren Verwirklichung er bis zu seinem Lebensende nahezu perfektioniert hatte und das mit den einfachen Mittel der damaligen Zeit. Und vegan konnte er auch schon! Einige Jahrhunderte später hat es sich ja bekannterweise der badische Seifensieder und Hobbykoch Friedrich-Heinemann Brüh zur Aufgabe gemacht, Boullions Errungenschaft mit einem genialen Marketingtrick in eine leicht zu transportierende Form zu bringen. Der heute noch in aller Munde bzw. in allen Kochtöpfen vorkommende Brühwürfel war geboren.
Wer hätte das gedacht…..

Und während die geneigte Leserschaft dem geschriebenen Unsinn der letzten Zeilen folgt, komme ich fahrtechnisch gut voran.
Nichtsdestotrotz wird mir die Fahrt auf den Landstraßen irgendwann zu lang und ein paar Kilometer vor Köln nehme ich die Autobahn wieder in die Routenberechnung auf und fahre kurz vor Köln auf die A1.
Und wie es der Belzebub will, zeigt mir das Wetter trotz unseres „Gentlemen agreement“ eine lange Nase und lässt nunmehr den Regen heftig fallen.
Dazu noch den ein oder anderen Stau um Köln herum, eine Prise stockender Verkehr beim Wechsel von der A1 auf die A43 und fast zum Ende, also Höhe Herne noch mal ein ausgewachsener Stau. Oh Himmel, das Ruhrgebiet hat mich wieder.
Den Rest fahre ich ohne Autobahn und reihe die Perlen der Ruhrgebietsarchitektur an der Schnur auf. Das Ende von Bochum, die volle Dröhnung Herne, Recklinghausen und nicht zuletzt Oer-Erkenschwick, dieses vor die Säue geworfene Kleinod ehemals urbanen Lebens…muuhahaha….

Und dann, Business as usual. Und damit ist die Geschichte dieser Geburtstagstour auch schon wieder zu Ende erzählt. Mal schauen, was mir nächstes Jahr so einfällt.

In diesem Sinne…..

Nur mal ganz kurz…

Nur mal ganz kurz…

…im digitalen Zeitalter hilt die Technik ja gerne weiter.

So auch um auf dem Laufenden zu bleibe. Daher habe ich vorhin eine Benachrichtigungsfunktion hinzugefügt. Wer also automatisch über neue Beiträge informiert werden möchte, der findet nunmehr unten rechts ein kleines Glöckchen über das man Benachrichtigungen abonnieren kann.

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Da ich in den letzten Monaten eher unregelmäßig geschrieben habe erspart mir das die Meldungen über Whatsapp.

In diesem Sinne…..

Ein Tag zum Vergessen …..

Ein Tag zum Vergessen …..

..zumindest was das Motorradfahren angeht.
Der Tag beginnt mit etwas Hektik. Habe ich doch in der Ruhe der abgelegenen Lage des Hotels so wunderbar in Morpheus Armen verbracht, das ich erste gegen 9:30 Uhr so richtig wach werde und jetzt sputen muss, um das Frühstücksbuffet, das bis 10 Uhr angeboten wird noch nachhaltig zu genießen.

…

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