Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Rauchfrei seit 1806 Tagen.......

Smoke free for 1806 days.......

Autor: Michael

Friends will be friends…….

Friends will be friends…….

Hier stand gestern noch ein anderer Text.
Nach reiflicher Überlegung habe ich den ad acta gelegt.
Zu lang und nicht nah genug am eigentlichen Thema.

Deshalb hier „Friends will be friends“ Ver. 2

„Oh, was geht ab?“ mag sich der ein oder andere jetzt Fragen.
„Kein fröhlich verbrämter Reisebericht?“ wie es sonst hier so üblich ist……..

Nein, diesmal ein Thema, das mir sprichwörtlich „auf den Nägeln brennt“.

Ich frage mich seid einiger Zeit einfach, analog zu dem Satz „Bin ich und wenn ja wie viele“, etwa „Habe ich Freunde und wenn ja, wie viele?“.

Und damit dürfte klar sein, Achtung Spoiler-alarm, nein, so richtig lustig wird das nicht.

Wo fang ich an?
Am besten mit dem, was mich eigentlich jetzt seit Jahren beschäftigt.
Mir war schon länger klar, das ich unter Depressionen leide. Aber Selbstdiagnose ist eben nirgendwo anerkannt.
Seit Beginn der Coronazeit habe ich aber die ärztliche Bestätigung und kann daher einordnen, woher meine Lebenseinstellung, mein Verhalten und meine Wahrnehmung unserer Gesellschaft kommen, oder vielmehr andersherum……..
Wer sich mit Depressionen nicht so auskennt, hier ein Video, in dem der von mir sehr verehrte Torsten Sträter die Grundlagen recht einfach erklärt. Ich enthalte mich daher eines Erklärungsversuches.

Und nun zu den Dingen und Ereignissen die über Jahre „genossen“ letztendlich zu diesen Zeilen geführt haben.

Ich beginne mal mit der Gesellschaft an sich und als solche.

  • Hochgradig gespalten
  • Schwarz/weiß statt Grautöne oder Gott bewahre Farben.
  • 2 Meinungen, die eigene und die falsche
  • Keine Wahrnehmung mehr außerhalb der eigenen Meinungsblase
  • Lautstärke und Megaphon statt untermauernde Fakten
  • Mitlaufen, weil es woke ist, statt den eigenen Denkapparat einzuschalten.
  • Demonstrieren statt handeln

Ich resümiere in einem Satz:
Manche haben als Horizont einen Punkt und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

Nun erkennt man den eigenen, mangelnden Radius des Horizonts umso weniger, je kleiner er ist.
Das bedeutet kein Diskurs, denn Gegenargumente (faktengestützt) sind oft nicht bekannt oder werden ausgeblendet nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“.

Soviel erstmal zur derzeit hier gelebten Gesellschaft.

Und nun zu meinem eigenen Umfeld.
Das trifft schon recht hart, wenn man feststellen muss, das die Handvoll Freunde, die man immer um sich glaubte und auf die man vertraute und gesetzt hatte vielleicht doch eher in den Bereich Bekannte verschoben werden sollten.


Ich möchte an dem ein oder anderen Beispiel diese Aussage quasi mit „Erlebtem“ untermauern, denn ohne Anlass kommt man nicht auf die Idee.

  • Wenn man sagt, das einem die Person, die einem gegenüber steht, wichtig ist, ich (die Person) dann wochenlang nichts mehr von diesem Menschen höre, außer einem kurzen Whatsapp-Gruß zum Geburtstag, frage ich mich, wie ich die Aussage einordnen soll? Enttäuschung lasse ich mal hier komplett außen vor.
  • Wenn man über Monate immer wieder proaktiv Treffen vereinbart, nur um diese dann kurzfristig abzusagen und das hintereinander, frage ich mich, wie wichtig dieser Person meine Lebenszeit im Vergleich zu der eigenen ist.
    Wer proaktiv ein Treffen mit mir terminiert, dem sollte bewusst sein, das er damit in meinen Terminkalender, egal wie voll, eingreift, diese Zeit quasi blockiert, nur um sie dann „fünf vor zwölf“ wieder freizugeben. Damit hat mir diese Person, ich zitiere Horst Lichter „Lebenszeit unwiederbringlich gestohlen“. Und in meinem/unserem Alter haben wir davon immer weniger und sie ist damit immer wertvoller. Das mag mal passieren, aber nicht 6 mal hintereinander.
  • Und damit gleich der nächste Punkt. Wenn man dann, bei einem neuen angesetzten Treffen darum bittet, den Termin so zu legen, das er nicht wieder (erfahrungsgemäß) gecancelt wird, von anderen die Aussage bekommt, man verbreite schlechte Stimmung, wäre es vielleicht sinnvoller mal zu fragen, warum ich diese Bitte geäußert habe, statt sich eine Meinung ohne Faktencheck zu erlauben.
  • Aber, das ist ja dann noch nicht das Ende der Fahnenstange. Dieser Termin wird kurze Zeit später, man ahnt es, abgesagt.
    Mein Hinweis darauf, das meine Bitte offensichtlich berechtigt war, wird mit einem Gruppenausschluss „bestraft“.
    Ganz interessante Sache, allenthalben.
  • Wer seinen Besuch ankündigt, „irgendwann in der Woche in der man Urlaub hat“ und dann nicht auftaucht, hat etwas versprochen und nicht gehalten. Auch hier gilt die Aussage von Horst Lichter.
  • Wer mich zu einem Treffen einlädt, ohne bereit zu sein, die Dinge die mich beschäftigen genauso zu diskutieren, wie die Frage wie den der letzte Urlaub war, der sucht vielleicht doch nur Zuhörer.
    Wer auf Treffen an anderen Orten seinen letzten Urlaub mit der im Kontext der Gespräche unpassenden Aussage „Der letzte Urlaub war wieder schön“ in den Vordergrund bringt, der möchte anderen nicht zuhören, sondern sucht die Selbstrede.
  • Wer bei so einem Treffen keine Fragen stellt, ist an der Meinung anderer nicht interessiert.
  • Weiteres Thema: Wer glaubt, ich wäre im Umgang mit den „Jüngsten“ eine Art privates „Toys ‚re us“ mit DHL-Service ohne auch nur die kleinste Rückmeldung der beschenkten Teppichratte hat ein falsches Bild von mir.
  • Wer aus seiner „oberen Mittelschichtsblase“ politische Ziele verfolgt, die den unteren Schichten wehtun oder ihnen die Luft abschneidet, handelt deutlich asozial. Diese Gesellschaft fängt nicht bei Jahreseinkommen von >50.000€ an.
    Das kann man natürlich schon mal vergessen, aber hin und wieder sollte man Aussagen dahingehend hinterfragen.
  • Wer von oben auf andere hinabsieht und dabei vergißt, wo er/sie herkommt hat ein echtes Kurzzeitgedächtnis. Da hilft manchmal ein Blick in die Vergangenheit.

Und jetzt mal das, was ich von guten, langjährigen Freunden in ihrer „reinsten“ Form erwarte……

  • Freunde hören zu, ganz wichtig, auch wenn es unangenehm wird.
  • Freunde können mit begründeter Kritik umgehen, Diskussion erwünscht.
  • Freunde schenken mir ihre Aufmerksamkeit bei „kleineren“ Treffen über einen längeren Zeitraum ungestört, ohne Unterbrechung.
    Feuer, Explosionen, Flugzeugabstürze in der der Nachbarschaft und Todesfälle sind davon natürlich ausgenommen.

Und hier für die Zukunft ein paar Regeln, die ich gerne aufstellen möchte, um meine kürzer werdende Lebenszeit nicht weiter mit Oberflächlichkeit zu vergeuden.

  • Wenn Ihr nur über die schönen Dinge Eures Lebens reden wollt, ladet mich bitte nicht mehr ein.
  • Wenn Ihr andere Meinungen nur mit Totschlagsargumenten wie „alles Quatsch“ wahlweise auch „Unsinn“, oder „Blödsinn“ Herr werden könnt, ladet mich bitte nicht mehr ein.
  • Wenn Ihr mit mir ein Treffen vereinbart, dann nur, wenn Ihr es auch einhalten könnt. Wenn Euch die Gesundheit immer wieder einen Streich spielt, dann auch gerne kurzfristig, also einen Tag vorher. Soweit sollte der Gesundheitszustand überschaubar sein. Und was die Absage wegen Terminen angeht, schaut einfach vor Terminvereinbarung in Euren eigenen Terminkalender. Ich habe meinen im Kopf.

Und zum Schluss noch eine Information.

Ich bin seit dem 27.09.2026 Parteimitglied der AFD.

Damit reihe ich mich für die Mitte der Gesellschaft bei den „Nazis“ ein.
Wenn Ihr mich nun für einen Nazi haltet und Ihr absolut nicht damit leben könnt oder wollt, wenn Ihr der Meinung seid, „an meinem Tisch soll kein Nazi sitzen und mit Nazis möchte ich nichts zu tun haben“, dann teilt mir das bitte kurz mit. Ich werde den Kontakt dann abbrechen, dauerhaft.

Langer Text, für manche unangenehm.
Wer glaubt, sich hier in meiner Auflistung wiederzuerkennen und einen Austausch dazu für unnötig hält, für den gilt das gleiche.
Kurze Mitteilung, Kontakt wird dauerhaft abgebrochen. Wenn er nicht von Eurer Seite aus anderen Gründen schon abgebrochen wurde.

In diesem Sinne…………

Der Junge muss mal vor die Tür 2

Der Junge muss mal vor die Tür 2

oder, der Junge war vor der Tür.

Leider bin ich einige Informationen schuldig geblieben, deshalb hier, ein paar Tage, ach was sage ich, eine Woche später noch ein paar ergänzende Worte.

Im ersten Bericht hatte ich ja auf recht angenehme Ruhezeiten gehofft, die mir aber nicht beschieden waren.
Wie mir die Freunde des Motorradclubs in Canada mitteilten, war ihre Seite nicht mehr erreichbar. Und da sie seit einiger Zeit auf meinem Webspace „geparkt“ war, war damit auch meine Seite nicht erreichbar. Das erforderte intensive Arbeit zu Hause und nicht auf dem Hotelzimmer ohne vernünftige Ausrüstung.

Wie dem auch sei, alles läuft wieder. Und daher heute ein kurzer Rücknlick.

Das war so angenehm, das ich mir vorgenommen habe, die noch verbleibenden Jahre immer für ein paar Tage über meinen Geburtstag in das Land meiner Jugend zu reisen.

Donner’s ist und bleibt da der Anlaufpunkt Nummer 1, nicht nur der langen, gemeinsamen Geschichte wegen.

Nicht nur Küche, Personal und Ambiente wie immer mehr als überzeugend.
Im Verlauf des Abends kam ich ins Gespräch mit der im vorherigen Beitrag schon erwähnten „Parkplatzdame“ aus Krefeld und einem sehr netten Ehepaar aus Remscheid. Alle drei eher zum Wanderurlaub vor Ort.
Und so waren die Abende nicht, wie sonst, mit Berichterstattung gefüllt, sondern mit angenehmen Gesprächen. Auch schön!

Was die Tage angeht, die Rennbadewanne lief nach einem holprigen Kaltstart am Morgen bei 1-stelligen Temperaturen wie ein Döppken. Das Navigationsgerät war unnötig, hatte ich doch schon in weit entfernter Jugend die umliegenden Landschaften mit einem zweirädrigen Untersatz erkundet.

Allenthalben eine gelungene Zeit, die absolut wiederholenswert war und ist.

Und wer sich nun fragt, wie es denn ist, mit so einer Rennbadewanne durch das Sauerland zu cruisen, für den stelle ich am Ende noch ein Video zur Verfügung. Keine Bange, nicht lang, einfach mal ein Eindruck.

In diesem Sinne,
Euer freundlicher Nachbarschaftsoldie……….

Der Junge muss mal vor die Tür ……

Der Junge muss mal vor die Tür ……

…also, etwas weiter weg als nur um die Ecke.
Und was läge da näher, insbesondere da morgen mein 65er Geburtstag naht und somit in naher Zukunft mit einer Schwächung des Denkapparates und der daran hängenden Datenbank zu rechnen ist, als nicht allzu weit zu fahren und einen „trip down memory lane“ zu machen.

Meine bereits Ende August letzten Jahres erworbene Rennbadewanne hat nach einigen Eingriffen und 2 Bergungen durch den ADAC nun offensichtlich aufgegeben und zickt nicht mehr rum, wenn es um den morgendlichen Start geht.

Also, das Sauerland, also das Hochsauerland erschließt sich meinen trüben Augen als lohnenswertes Ziel.
Und, einige werden es ahnen, wenn schon Hochsauerland, dann bei Donners.
Das ist wie „Heimkommen“.

Also habe ich vor ein paar Tagen über booking.com einfach ad hoc ein Zimmer für 3 Nächte gebucht, um damit über meinen Geburtstag dem Ruhrgebiet zu entfliehen.

Demzufolge, man ahnt es fast, stehe ich heute Mittag fertig gepackt und gespornt vor der Garage, in dem sich die Roadsterbaukunst nach englischem Muster in Deutschland gefertigt befindet.
Nicht ohne ein leichtes Grummeln in der Magengegend zu spüren.
In den letzten knapp 12 Monaten war die Freude über den neuen vierrädrigen Wegbegleiter nicht richtig entstanden. Eher gesundes Misstrauen war der Mindset, mit dem ich in den vergangenen Saisonmonaten vor die Garage getreten bin, nicht wissend, ober die Diva heute anspringt oder nicht.
Sie machte es mir aber auch nicht leicht.
Mal sprang sie gar nicht erst an, mal sprang sie an, blieb dann aber irgendwo stehen, wie der Hinweis: Bis hier und nicht weiter. Gut das ich im ADAC bin aber der ADAC sieht das vermutlich mittlerweile anders.

Gestern hatte ich schon alles gepackt, die offene Saison ob der angesagten Regen- und Temperatur Aussichten mit dem „Aufbau“ des Daches temporär beendet und somit für den nächsten Tag eine angenehme Abreise vorbereitet.

Der heutige Tag ergab sich dann als ausgesprochen angenehm.
Aber der Reihe nach.
Köfferchen gepackt, mehr als ein Köfferchen pass halt nicht rein, ab ins Auto und die paar Meter zur Garage gefahren.
Und dann war er wieder da. Dieser Moment, an dem ich vor dem geschlossenen Garagentor stehe und mich Frage: „Springt die Diva heute an?“.
Und ja, die Dame in Grau metallic ließ sich nicht lange bitten.Nicht zuletzt durch Frank Primaß, ein Experte für Fahrzeuge dieser Art, der freundlicherweise auch nur 15km entfernt seine Werkstatt hat.
Ihm war vor ein paar Tagen, nachdem er schon vorher ein paar Neuteile verbaut hatte, aufgefallen, das beim Starten ein „nervöser Gasfuß“ hilft.
Und ja, das scheint jetzt der Frage des Anspringens einen deutlichen Riegel vorgeschoben zu haben.

Um es etwas abzukürzen……..

Badewanne läuft, TomTom kennt den Weg und Musik kommt aus dem Handy über den Kopfhörer.

Ich vermeide die Autobahn, lasse den Holländer die Bundesstraßen selten und wenn immer möglich die Land- und Kreisstraßen befahren.

Insbesondere nach dem Verlassen des Ruhrgebietes eine Verlustigung aller erster Lajüte, wie Bugs Bunny immer so schön vermerkt.

Das läuft alles prima, bis die Tanknadeln das Aufsuchen einer entsprechenden „Füllstation“ anmahnt.

Man ahnt es, der Tankvorgang reißt mich mit einem Preis von über 60 Euro für 25 Litter Sprit und einen Kaffee etwas aus den Träumen.
Ich gönne mir den Kaffee mit einer Zigarette und denke darüber nach, ob der Ankauf der Rennbadewanne eine gute Entscheidung war.
Die Antwort ist klar, als ich mich wieder ins Cockpit „schraube“, den Motor erfofgreich anlssse und die letzten 30km unter die Räder nehme.

„Ja, scheiß was auf den Spritpreis, die Entscheidung war und ist richtig.“

Die letzten Kilometer verbringe ich auf kleinsten Landstraßen, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Das hatte ich schon länger nicht mehr………..

Angekommen, „schälen“ ich mich aus dem Sitz, greife mir den Becher mit den letzten Resten Kaffee und gönne mir dazu eine Zigarette.

Ich stelle fest, in Personalunion mit einer netten Dame mit Hund, die ich auf dem Parkplatz kennen gelernt habe, das heute Ruhetag ist.
Wir müssen daher Georg per Klingel an die Tür holen.

Und siehe da, auch wenn ich seit mehr als 2 Jahren nicht mehr da war, ich werde noch erkannt.
Es ist also tatsächlich ein wenig wie Heimkommen.

Der Rest ist schnell erzählt.
Zimmer wie immer fabelhaft, abends eine kleine Karte für die Hausgästen, ein paar Warsteiner Blumen im Glas, und ein wirklich nettes Gespräch mit der „Parkplatzdame“ aus Krefeld und einem Paar aus dem Siegerland.

Das nenne ich einen gelungenen Abend.
Ich sah mich eigentlich schon mit meiner Schreibmaschine und einem Pils Gedanken versunken am Tisch sitzen.
Berthold, hat Zeit, seine Gattin ebenfalls und Georg schaut auch vorbei.

Fabelhaft, so kann es bis Mittwoch weitergehen.

In diesem Sinne solles hier genug sein.
Morgen mehr.

Stay tuned……

Und das war es auch schon wieder.

Und das war es auch schon wieder.

Heute geht es nach Hause.
Das Wetter macht es mir morgens aber auch recht einfach. Müsste ich heute nicht unterwegs sein, wäre das ein tag für Wandern, Sport und Sauna.

Mein Navi bietet mir die Strecke nach Hause mit knapp 310km an. Wahlweise nur über die Landstraße, mit 6 Stunden Dauer, oder über die Autobahn mit ähnlicher Distanz aber nur etwas über 3 Stunden Dauer.
Ich entscheide mich für die Landstraße. Es ist schließlich trocken und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Allerdings sind heute die Temperaturen doch eher im herbstlichen Bereich. Wir werden sehen.

Erstmal zahlen, bevor es zum Frühstück geht. Ich erfahre, das meine Entscheidung, mein Zimmer erst bei der Abreise wieder säubern zu lassen mir einen Gutschein von 5€/Tag einbringt und so sind meine Getränke aus der Bar tatsächlich „für lau“. Es freut des Campers Herz.

Die Übernachtung schlägt mit 84€/Tag zu Buche inkl. Frühstück, was ich gerne ob des Preis-Leistungsverhältnisses bezahle.
Wer sich mehr für das Hotel interessiert, hier geht es zur Webseite. Ganz klar für mich eine Adresse die ich mir für spätere Reisen merken werde.

Ich starte gegen 9:30 Uhr, in der Regenpelle. Wer mein gestriges Scharmützel mit dem Wetter gelesen hat, weiß worauf ich hinaus will. Nur die Pelle schafft trockenes Fahren.
Und tatsächlich ist dem auch so. Der Himmel ist zwar bedrohlich dunkel, aber es fällt kein Tropfen.
Ich fahre nach einiger Zeit Richtung Spangdalem und irgendwie triggert der Ortsname, ich kann nur nicht sagen woher. Bis ich an der US-Kaserne vorbei fahre, in der sicher mal mehr los war, die aber offensichtlich noch im Betrieb ist und die, wie man im Netz nachlesen kann Teil der 3. Air Force mit Hauptsitz in Rammstein ist und zur europäischen Air Force gehört. Dammich sind die Amis nahe…….

Während ich aufs Navi schaue, um zu sehen, was hier auf dem Lageplan denn im Bereich der AirBase eigentlich angezeigt wird, fällt mein Blick auf den Straßennamen, den der Routingexperte anzeigt.
Route de Gottfried von Boullion, dem Erfinder der getrockneten Suppenessenz.
Gottfried, geb. ca. 1060, verstorben ebenso ca. 1100, hat ja, wie sicher vielen bekannt ist, die sich mit unnützem historischem Wissen beschäftigen, sein Leben der gekörnten und getrockneten Essenz von Suppensud gewidmet, deren Verwirklichung er bis zu seinem Lebensende nahezu perfektioniert hatte und das mit den einfachen Mittel der damaligen Zeit. Und vegan konnte er auch schon! Einige Jahrhunderte später hat es sich ja bekannterweise der badische Seifensieder und Hobbykoch Friedrich-Heinemann Brüh zur Aufgabe gemacht, Boullions Errungenschaft mit einem genialen Marketingtrick in eine leicht zu transportierende Form zu bringen. Der heute noch in aller Munde bzw. in allen Kochtöpfen vorkommende Brühwürfel war geboren.
Wer hätte das gedacht…..

Und während die geneigte Leserschaft dem geschriebenen Unsinn der letzten Zeilen folgt, komme ich fahrtechnisch gut voran.
Nichtsdestotrotz wird mir die Fahrt auf den Landstraßen irgendwann zu lang und ein paar Kilometer vor Köln nehme ich die Autobahn wieder in die Routenberechnung auf und fahre kurz vor Köln auf die A1.
Und wie es der Belzebub will, zeigt mir das Wetter trotz unseres „Gentlemen agreement“ eine lange Nase und lässt nunmehr den Regen heftig fallen.
Dazu noch den ein oder anderen Stau um Köln herum, eine Prise stockender Verkehr beim Wechsel von der A1 auf die A43 und fast zum Ende, also Höhe Herne noch mal ein ausgewachsener Stau. Oh Himmel, das Ruhrgebiet hat mich wieder.
Den Rest fahre ich ohne Autobahn und reihe die Perlen der Ruhrgebietsarchitektur an der Schnur auf. Das Ende von Bochum, die volle Dröhnung Herne, Recklinghausen und nicht zuletzt Oer-Erkenschwick, dieses vor die Säue geworfene Kleinod ehemals urbanen Lebens…muuhahaha….

Und dann, Business as usual. Und damit ist die Geschichte dieser Geburtstagstour auch schon wieder zu Ende erzählt. Mal schauen, was mir nächstes Jahr so einfällt.

In diesem Sinne…..

Nur mal ganz kurz…

Nur mal ganz kurz…

…im digitalen Zeitalter hilt die Technik ja gerne weiter.

So auch um auf dem Laufenden zu bleibe. Daher habe ich vorhin eine Benachrichtigungsfunktion hinzugefügt. Wer also automatisch über neue Beiträge informiert werden möchte, der findet nunmehr unten rechts ein kleines Glöckchen über das man Benachrichtigungen abonnieren kann.

Keine Angst, kostet nichts, gilt immer nur für den Browser in dem man das abonniert und kann jederzeit mit einem Klick auf das Glöckchen wieder abbestellt werden.

Da ich in den letzten Monaten eher unregelmäßig geschrieben habe erspart mir das die Meldungen über Whatsapp.

In diesem Sinne…..