Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Tag 8 oder meine Güte, da ist der Junge aber nicht weit gekommen

Tag 8 oder meine Güte, da ist der Junge aber nicht weit gekommen

Das ist wie vieles im Leben Ansichtssache. Ich bin jetzt kurz vor Les Man’s, also eigentlich nur etwa 200km gefahren. Und das kam so ……

Endlich hat die Hitze etwas nachgelassen. Als ich heute morgen vorsichtig den großen Zeh aus dem Zelt halte, um festzustellen, ob Google Recht behält, oder ob mir, ob der bereits am Morgen hohen Temperaturen der Zeh in Sekunden verbrennt, wie ein Vampir ohne Sonnenschutz, stelle ich fest, Google hatte Recht.

Nicht nur sind die Temperaturen deutlich gefallen, knapp 16 Grad um 7 Uhr statt wie gestern bereits 22, auch der Himmel ist ein ganz anderer.

Statt eitel Sonnenschein, eitel Wolkendecke überall und allenthalben. Also heute, wo ich nach 3 Nächten alles wieder einpacken muss, komme ich um ein Schweißbad herum.

Das Frühstück besteht aus einem Baguette, das ich gestern bereits erstanden hatte (die Dinger halten sich ja echt lang, was da wohl alles drin verbacken ist) und natürlich den üblichen 3 Kaffee. Mittlerweile bin ich im Packen geübt, obwohl ich mich manchmal selbst wundere, wie das Zeug, das in seiner Gesamtheit aussieht, als wäre mein Gepäck explodiert, wieder in den kleinen Taschen Platz findet. Ich habe hier offensichtlich das Handtaschenprinzip der holden Weiblichkeit übernommen, die ja bekannterweise den halben Hausstand in einer etwas größeren Clutch unterbringen können. Nur ich find alles wieder!

Um 9 Uhr bin ich abfahrbereit und schwenke zunächst nach rechts um an der Tankstelle des Intermarché nach Sprit abzugreifen.

Danach geht es Richtung Trier. Genau, Trier. Den Ort hatte ich gestern als Fernziel in mein TomTom eingegeben und mir eine kurvenreichen Strecke berechnen lassen. Und das TomTom macht was es soll. Kurvenreich okay, aber eben auch auf kleinsten Sträßchen. Nach einer halben Stunde wird die zusammenhängende Wolkendecke etwas inkontinent. Ich muss tatsächlich die Regenhandschuhe überstülpen und dem Tankrucksack sein Regencape überwerfen.

Eine knappe halbe Stunde geht das so, also die Fahrt im leichten Regen, nicht das Überwerfen, dann hatt Gott ein Einsehen, reißt hie und da die Wolken etwas auf und verpasst der Wolkendecke eine göttliche Windel.

In Mayenne kann ich endlich wieder ohne Gummi an den Händen fahren. Kurze Pause, Zigarette, Gummi weg und weiter geht’s.

Bis Mayenne hatte mir mein TomTom 2 Tankstellen auf der Route angezeigt, die aber beide offensichtlich nicht mehr vorhanden waren. Weitere Tankstellen zeigt es tatsächlich nicht mehr und zwar …….. auf der ganzen restlichen Strecke …… bis Trier.

Ich erkenne, das die kurvenreichen Strecken so ihre Tücken haben und je öfter, je häufiger man Tanken muss.

Ich ändere daraufhin die Berechnung der Route von „Kurvenreiche“ auf „Schnellstmögliche ohne Autobahn“ und siehe da, es gibt sie noch…….

Außerdem habe ich die letzten 2 Stunden kleinste Straßen genießen dürfen, geradezu auf der Etappe “ geswingt“, jetzt darf es ruhig etwas schneller vorangehen.

Ich fahre weiter Richtung Le Man’s, mittlerweile doch etwas hungrig. Ich vergaß gestern, das heute Sonntag ist, die Läden entsprechend zu und Tankstellen hier in Frankreich tatsächlich kein Hort für Essen und Trinken sind.

Ich tanke also knapp 40km vor Le Mans und hole das Mittagessen dann bei der Anfahrt in die Stadt bei McDonalds nach.

Bis hier hin alles gut, aber wie geht’s weiter?

Wenn schon einmal in oder bei Le Man’s, dann würde sich doch der Besuch der berühmten Rennstrecke anbieten.

Ich vermute aber, das davon außerhalb der Umzäunung noch viel zu sehen sein wird. Aber es gibt ein Museum.

Ich entscheide also für heute gegen 14:30 Uhr mir einen Campingplatz zu suchen und finde ihn in Mézières-sous-Lavardin ( nochmal, wer denkt sich solche Namen aus).

Will sagen, ich finde ihn recht einfach in der Campingapp. Als ich in den Ort fahre, muss ich erst einmal, wie ein Greifvogel dreimal kreisen, bevor ich ein kleines Hinweisschild entdecke und zustoßen kann.

Der Platz liegt aber noch einmal 10km außerhalb dieses kleinen Örtchens am Waldrand, und somit sei erklärt, warum ich diesen Text verfassen kann, die Bilder aber noch auf sich warten lassen müssen. Ich bin im Land des HDSPA angekommen. Einfacher Text und Informationen geht, Bilder sind zu kompliziert. Eine Stufe weniger und ich müsste diesen Text, wie Anno damals die alten Ägypter auf eine Steintafel meißeln und auf einen LKW uploaden, der ihn dann ins Internet bringt. Aber ich hole das nach, versprochen.

Der Platz ist angenehm, sowohl vom Preis her, als auch von der Lage. Und jetzt werde ich Mal schauen, wann morgen das Museum aufmacht. Es wäre sicher einen Besuch wert.

Stay tuned………..

Gesamtstrecke: 208.51 km
Maximale Höhe: 0 m
Minimale Höhe: 0 m
Gesamtanstieg: 0 m
Gesamtabstieg: 0 m
Download file: Südküste-20190630.gpx

 

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