Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Tag 1 oder Mein Gott, musste das sein?

Tag 1 oder Mein Gott, musste das sein?

Damit meine ich natürlich nicht den Urlaub an sich. Der muss schon sein.

Nein, es geht viel mehr um die Strecke, und die hab ich mir noch selber ausgesucht. Aber der Reihe nach. Ich hatte die ersten 4 Tage schon einmal grob vorgeplant und kam somit für den heutigen Tag, mit Unterstützung meines TomToms, auf eine Streckenführung Deutschland-Holland-Belgien-Holland, oder, genauer gesagt, von Gladbeck möglichst ohne Autobahn nach Zeebrügge in Belgien.

Fand ich gut, vorher…..

Inzwischen hatte sich die Wettervorhersage für die kommenden Tage temperaturmäßig dermaßen in die Höhe geschraubt, das ich die Tour zum einen etwas einkürzte und zum anderen die Frage geklärt werden musste, ob man bei 39 Grad überhaupt noch fahren kann. Aber gut, ob es tatsächlich so heiß wird, darf getrost abgewartet werden.

Ob der ohnehin schon vorherrschenden Temperaturen hatte ich mein Moped gestern schon gepackt, wohlwissend, das bei bereits 19 Grad am frühen Morgen der Koffergang zur Garage ein unangenehmer werden würde. Und so stand die Maschine heute morgen bereits abfahrbereit im Nest.

Und heute morgen, nachdem ich noch mit einer Dame telefoniert habe, die mir in den letzten Tagen ein wenig ans Herz gewachsen ist, geht es gegen 8 Uhr vom Hof, bei jetzt schon gemessenen 18 Grad. Das kann heiter werden.

Viel ist aber über den Trip nicht zu berichten. Das TomTom hat hervorragend berechnet und führt mich, die Autobahn auslassend meinem Ziel entgegen.

Nun hatte ich deshalb Belgien mit in die Berechnung genommen, weil ich Belgien noch nicht kenne und Holland bereits mehrfach meine Anwesenheit „ertragen“ musste.

Zusammengefasst hab ich allerdings lange das Gefühle gehabt, durch das größte Industriegebiet Europas zu fahren.

Industrie und Wohnbebauung sind auf vielen Kilometern in Belgien irgendwie untrennbar miteinander vermischt und das tut der Freude am Fahren natürlich nicht gut.

Dazu steigen die Temperaturen um die Mittagszeit tatsächlich auf knapp 30 Grad, also knapp vor „Oh nö, ne?“.

Deshalb hole ich gegen 14:30 Uhr zum Gegenschlag aus und suche mir bereits einen Campingplatz.

Ich finde ihn schließlich etwas westlich von Hoek (Niederlande), mit 4 Sternen, dem Namen „Marina Beach“ und den nötigen Annehmlichkeiten, also kleiner Lebensmittelladen und „Restaurant/Sportsbar“.

Gut, ich bleibe nur 1 Nacht, also wäre das alles nicht nötig gewesen ……… doch, ist es.

Der Platz zählt mit knapp 23€/Nacht hoffentlich eher zur gehobenen Preiskategorie. Er ist groß und gepflegt, meine Parzelle sandig und liegt offensichtlich schon etwas länger „brach“. So feudel ich erstmal etwas feucht durch und befreie den Platz von allerlei Astwerk, das mir die Nachtruhe stören könnte.

Und noch in den mittlerweile ( von innen) schweißnassen Motorrad-Klamotten baue ich das neue Zelt auf. Der ein oder andere mag es gelesen haben, mit Salon, Billardzimmer, Bibliothek und Schlafgemach. Das hatte gedauert……

Aber im Ernst, das Zelt baut sich nicht so schnell auf, wie das alte, bietet aber eben doch deutlich mehr Platz.

Und die ersten konstruktionsbedingten Nachteile haben sich herausgestellt, aber dazu später mehr.

1 Mal Wäsche (Kerl und Klamotten), 1 Mal Einkaufen (ich hatte erwähnt daß der Platz recht groß ist und meine Parzelle und der Kiosk sich wie Arktis zu Antarktis verhalten, oder?), 1 Mal Abendessen (ne, nicht kochen, einfach Deckel auf, heiß Wasser…..) und jetzt noch ein wenig Schreibkram und vielleicht noch ein lieber Anruf heute Abend, dann ist der Tag auch durch.

Ich bin gespannt, gerade wegen der Temperaturen, wie es morgen weitergeht…..aber das findet sich dann hier wieder…..

Deshalb, stay tuned……

Gesamtstrecke: 320.81 km
Maximale Höhe: 0 m
Minimale Höhe: 0 m
Gesamtanstieg: 0 m
Gesamtabstieg: 0 m
Download file: Südküste-20190623.gpx

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