Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Ein Landsitz im Grünen……

Ein Landsitz im Grünen……

… war eigentlich schon länger ein Traum. Nun hat es meine Wenigkeit auf Grund von Widrigkeiten im Arbeitsleben, was schon damit begann, den falschen Beruf, bzw. die falsche Berufssparte zu wählen, nicht geschafft, in früher Jugend, bzw. kurz nachdem ich das Teenager-Alter verlassen habe, die eigenen 4 wände aufzubauen, oder vielmehr aufbauen zu lassen.

Ein Fehler, der sich nun, mit beginnendem Nachlassen der Körperfunktion und dem damit einhergehenden Nahen der staatlich verordneten Altersarmut glaubt, sich rächen zu müssen.
Die bisher durch die staatliche Armutsverwaltung mir ins Haus (also in die Mietwohnung) gesendeten Zahlen deuten immer mehr darauf hin, das ich mich zwar nach einem recht langen Berufsleben durchaus auf meinen Lorbeeren ausruhen darf, dies aber eher einer brettharten Liegestätte ohne Spaßanschluss gleichen wird.
Zwar rechnet das staatliche Bettlererzeugungsamt nur mit einer maximalen Rentenerhöhung von 2% und liegt somit doch noch deutlich unter dem, was die staatliche Wählerignorierungsgruppe, will sagen Regierung in den letzten Jahren für die Alten unserer Gesellschaft an zusätzlichem Zuckerbrot ausgeschüttet hat, nichtsdestotrotz werden auch Erhöhungen jenseits der 3% Grenze nicht darüber hinweg täuschen, das die zu erwartende Rente unter die Rubrik „Zum Leben zu wenig, zum Sterben Zuviel“ fällt.

Und so hatte ich mich im letzten Winter, einem Gedanken folgend, den ich hie und da in den einschlägigen Medien lesen konnte, dazu entschlossen, einen Campingplatz anzumieten, der möglichst fast einzugsfertig neben einem Platz auch einen nicht ganz heruntergekommenen Wohnwagen und ein fast wintertauglich ausgebautes Vorzelt beherbergt.

Und ja, ich bin fündig geworden.
Etwas nordöstlich von Datteln schlage ich nun hin und wieder meine Zelte auf, bzw. nutze das dort dauerhaft aufgeschlagene Zelt und den dazu gehörigen Wohnwagen für den ein oder anderen Tag im Grünen.
Bis zur Rente sind es noch ein paar Jahre und bis dahin kann ich testen, ob ich dem Camperleben soviel abgewinnen kann, das mein Herz es auch dauerhaft hier, oder auf einem anderen Platz aushalten kann.
Und so schreibe ich diese Zeilen quasi auf meiner Datscha oder „Sommerresidenz“.
Aber, wir alle wissen ja, Planung ist das, was man macht, während das Leben sich entscheidet.
Schaun wir mal.

…. des „Schriftstellers“ Sommersitz…..

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