Such den Sack …

Bis zur Rente ....

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Rauchfrei seit 1776 Tagen.......

Smoke free for 1776 days.......

Tag: 20. September 2026

Der Junge muss mal vor die Tür ……

Der Junge muss mal vor die Tür ……

…also, etwas weiter weg als nur um die Ecke.
Und was läge da näher, insbesondere da morgen mein 65er Geburtstag naht und somit in naher Zukunft mit einer Schwächung des Denkapparates und der daran hängenden Datenbank zu rechnen ist, als nicht allzu weit zu fahren und einen „trip down memory lane“ zu machen.

Meine bereits Ende August letzten Jahres erworbene Rennbadewanne hat nach einigen Eingriffen und 2 Bergungen durch den ADAC nun offensichtlich aufgegeben und zickt nicht mehr rum, wenn es um den morgendlichen Start geht.

Also, das Sauerland, also das Hochsauerland erschließt sich meinen trüben Augen als lohnenswertes Ziel.
Und, einige werden es ahnen, wenn schon Hochsauerland, dann bei Donners.
Das ist wie „Heimkommen“.

Also habe ich vor ein paar Tagen über booking.com einfach ad hoc ein Zimmer für 3 Nächte gebucht, um damit über meinen Geburtstag dem Ruhrgebiet zu entfliehen.

Demzufolge, man ahnt es fast, stehe ich heute Mittag fertig gepackt und gespornt vor der Garage, in dem sich die Roadsterbaukunst nach englischem Muster in Deutschland gefertigt befindet.
Nicht ohne ein leichtes Grummeln in der Magengegend zu spüren.
In den letzten knapp 12 Monaten war die Freude über den neuen vierrädrigen Wegbegleiter nicht richtig entstanden. Eher gesundes Misstrauen war der Mindset, mit dem ich in den vergangenen Saisonmonaten vor die Garage getreten bin, nicht wissend, ober die Diva heute anspringt oder nicht.
Sie machte es mir aber auch nicht leicht.
Mal sprang sie gar nicht erst an, mal sprang sie an, blieb dann aber irgendwo stehen, wie der Hinweis: Bis hier und nicht weiter. Gut das ich im ADAC bin aber der ADAC sieht das vermutlich mittlerweile anders.

Gestern hatte ich schon alles gepackt, die offene Saison ob der angesagten Regen- und Temperatur Aussichten mit dem „Aufbau“ des Daches temporär beendet und somit für den nächsten Tag eine angenehme Abreise vorbereitet.

Der heutige Tag ergab sich dann als ausgesprochen angenehm.
Aber der Reihe nach.
Köfferchen gepackt, mehr als ein Köfferchen pass halt nicht rein, ab ins Auto und die paar Meter zur Garage gefahren.
Und dann war er wieder da. Dieser Moment, an dem ich vor dem geschlossenen Garagentor stehe und mich Frage: „Springt die Diva heute an?“.
Und ja, die Dame in Grau metallic ließ sich nicht lange bitten.Nicht zuletzt durch Frank Primaß, ein Experte für Fahrzeuge dieser Art, der freundlicherweise auch nur 15km entfernt seine Werkstatt hat.
Ihm war vor ein paar Tagen, nachdem er schon vorher ein paar Neuteile verbaut hatte, aufgefallen, das beim Starten ein „nervöser Gasfuß“ hilft.
Und ja, das scheint jetzt der Frage des Anspringens einen deutlichen Riegel vorgeschoben zu haben.

Um es etwas abzukürzen……..

Badewanne läuft, TomTom kennt den Weg und Musik kommt aus dem Handy über den Kopfhörer.

Ich vermeide die Autobahn, lasse den Holländer die Bundesstraßen selten und wenn immer möglich die Land- und Kreisstraßen befahren.

Insbesondere nach dem Verlassen des Ruhrgebietes eine Verlustigung aller erster Lajüte, wie Bugs Bunny immer so schön vermerkt.

Das läuft alles prima, bis die Tanknadeln das Aufsuchen einer entsprechenden „Füllstation“ anmahnt.

Man ahnt es, der Tankvorgang reißt mich mit einem Preis von über 60 Euro für 25 Litter Sprit und einen Kaffee etwas aus den Träumen.
Ich gönne mir den Kaffee mit einer Zigarette und denke darüber nach, ob der Ankauf der Rennbadewanne eine gute Entscheidung war.
Die Antwort ist klar, als ich mich wieder ins Cockpit „schraube“, den Motor erfofgreich anlssse und die letzten 30km unter die Räder nehme.

„Ja, scheiß was auf den Spritpreis, die Entscheidung war und ist richtig.“

Die letzten Kilometer verbringe ich auf kleinsten Landstraßen, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Das hatte ich schon länger nicht mehr………..

Angekommen, „schälen“ ich mich aus dem Sitz, greife mir den Becher mit den letzten Resten Kaffee und gönne mir dazu eine Zigarette.

Ich stelle fest, in Personalunion mit einer netten Dame mit Hund, die ich auf dem Parkplatz kennen gelernt habe, das heute Ruhetag ist.
Wir müssen daher Georg per Klingel an die Tür holen.

Und siehe da, auch wenn ich seit mehr als 2 Jahren nicht mehr da war, ich werde noch erkannt.
Es ist also tatsächlich ein wenig wie Heimkommen.

Der Rest ist schnell erzählt.
Zimmer wie immer fabelhaft, abends eine kleine Karte für die Hausgästen, ein paar Warsteiner Blumen im Glas, und ein wirklich nettes Gespräch mit der „Parkplatzdame“ aus Krefeld und einem Paar aus dem Siegerland.

Das nenne ich einen gelungenen Abend.
Ich sah mich eigentlich schon mit meiner Schreibmaschine und einem Pils Gedanken versunken am Tisch sitzen.
Berthold, hat Zeit, seine Gattin ebenfalls und Georg schaut auch vorbei.

Fabelhaft, so kann es bis Mittwoch weitergehen.

In diesem Sinne solles hier genug sein.
Morgen mehr.

Stay tuned……